Tamino

Ich traf Tamino Anfang Mai 2018.

Ich sah ein Pferd, was traurig, resigniert, war und was sich so gut wie gar nicht vernünftig bewegen konnte.

Der Schritt schon leicht taumelig, der Trabstocksteif und der Galopp hasenartig.

 

Die Besitzerin mit ihrer eigenen Geschichte war, auf Grund des leider üblichen und typischen Stallgeredes, total verunsichert. Sie hatte es eigentlich m Gefühl, das ihr Pferd nicht faul ist und sich nicht bewegen will, sondern es schlicht auf Grund seiner leider sehr schlechten körperlichen (und mentalen) Verfassung, einfach nicht kann.

 

Körperlich hat das Pferd diverse Stellen an denen die Muskulatur total verhärtet ist. Allein in der Kruppe Muskelplatten in der Größe zweier Handflächen. Energetisch war nach hinten alles abgeschnürt und das was vorne da ist, ist sehr "wenig". Das Pferd hatte vor 7 Jahren eine Rehe, die vermutlich nicht behandelt wurde. 2017 im Spätsommer folgte dann eine zweite Rehe. Dadurch haben sich vermutlich Bewegungsmuster eingeschlichen, um die Schmerzen zu vermeiden, die nun dramatische muskuläre Folgen haben. Fehlbelastungen über viele Jahre führen nun zu Konsequenzen im Bewegungsapparat.

Astrid Silbermann (FB: Healing Energy) unterstützte mich und nahm Kontakt auf. Das Pferd erklärte das er seine Besitzerin sehr mag, sich Eisen unter den Vorderfüßen wünscht und sehr gerne den Weg mit seiner Besitzerin geht.

 

Die Situation in diesem Stall hat mich echt wütend gemacht. Keiner macht sich die Mühe sich das PFerd mal genauer anzusehen. Statt dessen bekommt es erstmal den Stempel "Faul"! Das hat mich dazu veranlasst den folgenden Text auf Facebook zu veröffentlichen:


Pferde Faulheit

Foto. Malen (Tamino)
Foto. Malen (Tamino)

Ich traf heute ein Pferd, wo andere Menschen der Besitzerin sagen: "der ist nur faul. Setz dich mal durch!". Die Besitzerin war völlig verunsichert, aber grundsätzlich auf dem richtigen Weg!

Ich hab das Pferdegesicht gesehen. Gefühlt was Thema des Pferdes ist und hab ihn in der Bewegung gesehen.

Das Gesicht war verkniffen. Emotional ist er eher resigniert. Aber immer noch freundlich.

Im Schritt schleift er die Beine hinterher. Seitwärts ist nur unter deutlichen Druck möglich. Antraben geht nur widerwillig und dann auch mit stocksteifen Hinterbeinen. Der Galopp erinnert eher an einen Hasen, aber nicht an ein Pferd.

Einer Tierkommunikatorin erklärte er, das es sich um ein Balance- Problem handelt!
Ja ... ganz offensichtlich.

Nun wird erstmal ostheopatisch gecheckt, ob es weitere Probleme gibt. Dann beginnt das Training!

Lasst euch nix erzählen was euer Pferd braucht oder das es faul ist. Ein Pferd was nicht freiwillig laufen möchte ist als Fluchttier nur noch ein Opfer und Futter für Raubtiere. Wenn also ein Pferd nicht laufen möchte, dann hat es einen Grund!
Dann KANN es nicht laufen und hat vielleicht andauernde Todesangst!

Grund genug es mal checken zu lassen!!

 

Horse-Human-Harmonie, 15.05.2018

 


Die Idee / Das Projekt:

 

Schritt 1 - Bestandsaufnahme

Checken des Pferdes, insbesondere der gesamten Motorik durch eine Ostheopathin und eine Physiotherapeutin.

 

Schritt 2

Wird ein Testversuch mit einem Gerät der BEMER veterinary Line. Dieses Gerät bringt die Mikrozirkulation im Körper wieder in Gang. Die Idee ist, dass Tamino durch eine nicht behandelte Hufrehe vor ca. 6-7 Jahren und die damit verbundenen Fehlbelastungen muskuläre Verspannungen am gesamten Körper gebildet hat. Ein verspannter Muskel ist dauerhaft angespannt und drückt die Kapillargefäße ab. Das heißt, dass er nicht mehr richtig durchblutet wird. Er kann sich dann auch nicht mehr entspannen.

Durch den Einsatz des BEMER vet. Gerätes soll nun also die Grundversorgung der Muskulatur wieder deutlich veerbessert werden, damit sich das Pferd wieder besser bewegen kann.

In diesem Video sind die Probleme des Pferdes deutlich sichtbar. Im Schritt schneller laufen geht nicht. Antraben ist nicht möglich.

Das Pferd steht rückständig mit den Vorderfüßen und mit den Hinterfüßen. Lastaufnahme hinten ist so kaum möglich, hier ist die Vorderhand deutlich überlastet. Das Pferd läuft dauerhaft bergab. In Verbindung mit deutlich spürbaren Verspannungen, insbesondere im Hals/Schulter- Bereich und der Kruppe, ist auch ein Lösen und Entspannen des gesamten Pferdes kaum möglich.

 

Wir hoffen auf den Einsatz des BEMER vetenary line Gerätes, um die körperliche Grundversorgung in den Mikrogefäßen zu verbessern und so bereits Blockaden und Verspannungen zu Lösen, bzw. gute Voraussetzungen dafür zu schaffen.

 

Der nächste Video zeigt Tamino das allererste mal mit der BEMER Decke - 5 minuten - als Test, ob er die Decke überhaupt akzeptiert.

Foto: Astrid Silbermann - von links: Raimund,, Tamino, Madlen und Gabi Klüsener (Fa. Bemer)
Foto: Astrid Silbermann - von links: Raimund,, Tamino, Madlen und Gabi Klüsener (Fa. Bemer)

Die Akzeptanz der Decke ist gut. Da sich dieses Pferd grundsätzlich nicht gerne bewegt, war nicht von einer riesigen Abwehrbewegung auszugehen. Bei Video 1 - nach 2 minuten scheint die Wirkung des BEMER Feldes für das Pferd spürbar zu werden. Er schaut sich nach der Decke um und entspannt.

 

Insgesamt ein gelungener erster Test. Wir werden das Gerät demnächst in einer längeren Phase mit diesem Pferd testen.

 

Vielen Dank an Gabi Klüsener (BEMER Partner Berlin-Brandenburg) für die Möglichkeit die Decke zu testen.

Energetische Behandlung
Energetische Behandlung

Energetisch ist Tamino mehrfach blockiert. Der Fluss vom Kopf geht bis in den Hals. Dann ist Schluss. Vom Rücken bis zur Kruppe und der Rest ist abgeschnitten.

Am Herzchakra habe ich die Hände aufgelegt und durfte seine Emotionen empfangen. Schluchzend ließ ich die Tränen laufen.

Viel Schmerz und Traurigkeit, aber auch Hoffnung durchflutete mich. Aber schön war, das er bereit dazu war, denn das war bei der ersten Begegnung noch nicht so.

Auch hier werde ich weiter dran bleiben, denn ohne die Beseitigung der energetischen Blockaden wird der Körper nicht in der Lage sein seine Heilungskraft einzusetzen und wieder voll einsetzbar zu sein! Denn nicht nur das Blutt sollte überall fließen, sondern auch alle anderen Flüssigkeiten und die Energie. Chakren öffnen und die Verbindungen untereinander wieder herstellen, wird einer der nächsten Schritte sein.

Die nächsten Schritte werden auf jeden Fall auch heißen das Pferd weiter durchchecken zu lassen, um wirklich alles ausszuschließen, bevor wir mit einem Training anfangen.

Update zu Tamino
Heute hab ich Tamino besucht und endlich die BEMER Decke für einen 2 wöchigen Probelauf übergeben. Dabei habe ich festgestellt dass sich dieses Pferd in seinem gesamten Ausdruck und seinen Emotionen positiv verändert hat.

Was ist seit dem letzten mal passiert:
Nach dem Post hier bei Facebook erhielt ich ein Angebot Tamino energetisch kinesiologisch zu begleiten. Dafür ganz herzlichen Dank an Bettina Gebel und liebe Grüße nach Frankreich.
Festgestellt hat sie das Tamino keine Regulationsfähigkeit hat, keine Veränderung möchte und Gesund werden wollte er auch nicht. Der Gesundheitszustand würde mit 9 von 9 Punkten gemessen, der also schlechter nicht sein konnte.
Dazu kamen körperliche, emotionale und energetische Blockaden die energetisch durch Bettina transformiert wurden.
Der Gesundheitszustand änderte sich auf 6 ... Regulation und Veränderungsbereitschaft waren da, ebenso der Wille gesund zu werden.
Nach einer ostheopatischen Behandlung verschlechterte sich sein Zustand wieder deutlich. Er fühlte sich angegriffen, was er bei der Behandlung durch Akupunktur deutlich zeigte.
Auch diese energetischen Zustände wurden kinesiologisch durch Bettina transformiert.
Das war vor einer Woche.
Jetzt haben wir das Pferd in Ruhe gelassen und als ich heute zu ihm gefahren bin war ich ganz gespannt, was für ein Pferd ich vorfinden werde!
Nun ... ich war überrascht ein Pferd zu sehen was deutlich Anteil an seiner Umwelt nahm. Er wieherte seiner Mutter hinterher , hampelte am Anbinder rum und war auch energetisch in einem deutlich anderen Zustand.
Emotional sind Trauer Schmerz und die damit verbundene Resignation kaum noch zu spüren. Dafür gibt es Hoffnung endlich gesehen zu werden. Es gibt eine Bereitschaft zur Mitarbeit. Es gibt Lebensfreude, was sich insbesondere im Ausdruck der Augen darstellt.
Eine eher schöne Entwicklung, wie ich finde.

Heute hab ich nochmal die chakren überprüft und etwas Energie ins System gegeben, etwas die Kruppe gerichtet. ISG und Becken stehen noch nicht ganz richtig, aber bei den massiven Verspannungen kann kein Ostheopath eine dauerhafte korrekte Stellung bewirken. Die Muskeln ziehen das Gelenk wieder in die alte Position.
Auch energetisch ist er ab Kruppe zum Schweif noch blockiert. Aber ... da das Thema Vertrauen im 1. Chakra unterhalb der Schweifrübe sitzt, ist das nicht weiter verwunderlich!
Kinesiologisch ist er jetzt auf 2 gestiegen, was ja fast nicht besser geht. Das es ihm gut geht durfte ich heute selbst feststellen. Unglaublich wie schnell das manchmal geht!

Jetzt entgiften, entsäuern und damit Leber/Niere und Magen/Darm unterstützten.

Dazu gibt's erstmal die BEMER veterinary line Gefäß Therapie Pferdedecke.
Danach geht weiter!

 

Horse-Human-Harmonie, 9.7.2018


 

Update zu Tamino

 

 

 

Heute habe ich Tamino das erste mal, seit seiner Behandlung mit der BEMER Decke gesehen.

 

 

 

Aber was wurde seither mit ihm gemacht? Nichts … oder nicht viel!

 

 

 

Es wurden ein paar Kräuter und ein basisches Mittel gefüttert und ansonsten war die Devise ihn erstmal in Ruhe die Veränderungen „verdauen“ zu lassen.

 

 

 

Heute begrüßte uns Tamino und kam uns auf seiner Weide entgegen. Er begab sich dann in den schattigen Unterstand, wo er mir auch ziemlich deutlich klar machte. Das er nicht viel davon hielt sich da wieder raus zu bewegen. Er hatte wohl nicht wirklich viel Lust mit uns Menschen etwas zu machen. Schön daran ist, dass er anfängt deutlich zu kommunizieren. Was er dabei auslässt sind die Vorwarnstufen. Er ist von 0 auf 100 und schnappt doch tatsächlich nach meinem Arm, als ich ihn versuche hinten zu bewegen, um ihn aus seiner abwartenden Haltung herauszubekommen.

 

Hier gilt es nun Grenzen zu zeigen.

 

Er hat seit ca. 7-8 Jahren gelernt gewisse Dinge auszuhalten, dann wird der Mensch schon aufhören. Dazu kommt, dass Bewegung immer von Schmerzen begleitet war.

 

Es galt also ihn so langsam aus seinen Mustern herauszuholen. Lediglich durch mein Arm heben und deutlich machen das Beißen nicht akzeptabel ist, hörte er sofort damit auf.

 

Ich nahm über das Kommunikationschakra an der Schulter Kontakt auf und versuchte ihm klar zu machen, dass wir ihm nur helfen wollten und dafür aber an den Anbinder gehen möchten, da die anderen Pferde uns sonst zu sehr stören. Ja und keine 10 Sekunden später kam er mit mir mit.

 

 

 

Energetisch habe ich dann festgestellt

 

  • Das 7. Chakra hinter dem Kopf dreht rechtsrum

  • Das Sakralchakra und das Solarplexuschakra waren blockiert

  • Das Wurzelchakra hingegen war wieder offen und dreht linksrum

  • Die Verbindung zwischen den einzelnen Chakren war offen, aber Je weiter ich nach hinten kam, desto weniger Energie kam an.

 

 

Also hab ich mit meinem Pendel die Chakren korrigiert und die Energiebahn etwas angeschoben. Bei der Kontrolle war es dann auch gut.

 

 

 

Dann bin ich die Beingelenke einmal durchgegangen. An den Vorderbeinen fand er es sichtlich toll das er da etwas Energie bekam, und hat mir jeweils die Hand abgeleckt. Hinten war es ihm dafür ziemlich egal.

 

Das Becken erschien mir insgesamt sehr steif. Eine energetische Lösung des ISG war leider nur ansatzweise möglich, da er dort noch sehr festhält. Was aber dann recht gut geklappt hat, war die einzelnen Wirbelkörper schrittweise nach vorne durchzugehen. Im Bereich der hinteren Kruppe hat er eine „Senkung“ in der Kruppe und direkt dahinter einen „Hügel“. Als ich an dem Hügel angekommen war, gähnte er heftig und ließ den Kopf fallen. Wären nicht zwei Rasenmäher in direkter Nachbarschaft gewesen … ich denke, dann wäre er vermutlich tiefenentspannt gewesen.

 

 

 

Eine weitere Stelle ist sein sog. „Axthieb“ vor dem Widerrist. Auch dort fand er es wirklich entspannend als meine Hand dort verweilte.

 

 

 

Danach löste ich noch vier eingeschlossene Emotionen nach dem Emotions Code. Diese waren:

 

  • Verwirrtheit
  • Verteidigungshaltung
  • Unsicherheit im Kreativen
  • Schrecken/Grauen

 

(hierfür gibt es sicher noch andere Emotionstabellen mit anderen Übersetzungen)

 

 

 

Abschließend gab es einen Aura-Spray von THP‘in Beate Seebauer, die Tieressenz „Orca“ - Die Reinigung, um das System von den Altlasten zu befreien.

 

 

 

Auf dem Platz stellte er sich erstmal wieder genauso an wie das letzte mal, aber diesmal war es sehr deutlich mein Gefühl, dass das nur noch veraltete Verhaltensmuster sind.

 

So leid mir das manchmal tut, aber da muss ich das Pferd aus seiner Komfortzone und seinem seit Jahren eingespielten und erlernten Verhalten, herausholen. Wie ist auf dem Video zu sehen. Ich versuche das Pferd dann aus seiner starren Haltung zu holen, in dem ich etwas anderes mache als er es kennt. Ich versuche ihn zu überraschen, um eine Reaktion zu bekommen.

 

Nachdem die Reaktion da war, war auch das Pferd angekommen und deutlich mehr bei der Sache. Das ist – wie ich finde – an seinem Gesichtsausdruck deutlich erkennbar.

 

 

 

Fazit/Aufgabe:

 

Wir haben die „Leidensphase“ eindeutig abgeschlossen und können nun mit Spaziergängen und geführten Runden auf dem Platz langsam beginnen und das Pferd motivieren. Ziel ist es die Freude an der Bewegung wieder zu wecken und den Spaß mit dem Menschen. Also … herausfinden was Mensch und Pferd Spaß macht!

 

 

 

Stell dem Pferd Aufgaben die es lösen kann, damit du es loben kannst!

 

Bis hierhin sieht man noch ein wenig das alte Verhaltensmuster. Er mag nicht so richtig vorwärts gehen.

Um nun etwas zu ändern muss ich das Pferd ein wenis aus seiner Komfortzone holen. Das ist nicht immer nett, aber ohne eine Veränderung in der Art des Trainings bekomme ich auch keine Veränderung im Pferd.


Fortsetzung folgt ,,,,